Rupertinum – barockes Haus in Salzburg

Wer sich für moderne und zeitgenössische Kunst interessiert, der ist beim Rupertinum genau richtig. Das Museum befindet sich in einem frühbarocken Gebäude im Herzen der Altstadt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Die Geschichte von „Colleqium Rupertinum“

Das Rupertinum liegt schräg gegenüber dem Festspielhaus und wurde 1653 von Erzbischof Paris Lodron errichtet. Damals wurde es genutzt, um Priester und Beamte auszubilden und trug damals den Namen Colleqium Rupertinum. Bis 1974 wurde das Gebäude als Schüler- und Studentenheim geführt.

Die Sammlung Rupertinum

Das Land Salzburg erwarb im Jahr 1976 das Gebäude und errichtete die Moderne Galerie und Graphische Sammlung Rupertinum. Adaptiert wurde das Gebäude vom Salzburger Architekten Gerhard Garstenauer. Um dem Äußeren des Rupertinums eine besondere Prägung zu verleihen wurde Friedensreich Hundertwasser beauftragt „Zungenbärte“ zu entwickeln. Die Applikationen aus Keramik finden ihren Platz unter den Fenstern des Innenhofes und wurden bei der Museumseröffnung 1983 heftig diskutiert.

Der Gründungsdirektor, Otto Breicha, integrierte in das Museum auch die Österreichische Fotogalerie als bedeutendste Sammlung zeitgenössischer österreichischer Fotografie. Mehr als zehn Jahre nach der Eröffnung wurde das Rupertinum den internationalen Standards entsprechend adaptiert und schuf damit vor allem für Grafiken und Fotoarbeiten hervorragende Bedingungen. Im Laufe der Zeit wurde die Ausstellungsfläche des Rupertinums zu klein und somit kam es zur Erweiterung bzw. einem zweiten Museumsbau auf dem Mönchsberg.

Jeden Mittwoch um 18:30 Uhr wird kostenlos eine Führung angeboten, an der maximal 30 Personen teilnehmen können.

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