Europas größter unterirdischer See

Gewaltiger Wassereinbruch nach Sprengung in Gipsbergwerk

Nach einer Sprengung im damaligen Gipsbergwerk flossen mehr als 20 Millionen Liter Wasser in die Gänge und Stollen ein. So entstand im Jahr 1912 Europas-groesster-unterirdischer-See. Ein Team von internationalen Höhlenforschern entdeckte das Naturspektakel und die Nutzung als Sehenswürdigkeit wurde beschlossen.

Die Seegrotte als Touristenattraktion

In der Seegrotte Hinterbrühl gibt es in der oberen Etage Informationen über den Gipsabbau und auch eine Kapelle, Pferdestall, Förderberg und -Turm sowie einen Festsaal und den kleinen blauen See zu sehen.

60 Meter unter der Erdoberfläche liegt der mit ca 6200 m2 Wasseroberfläche unterirdische See. Auf einem Boot erlebt man eine geführte Rundfahrt über das kristallklare Wasser. Führungen finden ganzjährig täglich in mehreren Sprachen statt. Die Temperatur im Bergwerk beträgt konstant rund neun Grad Celsius.

Film-Kulisse: „Die 3 Musketiere“

Eine Besonderheit ist seit Anfang der 1990er Jahre das Verlies, welches keinen historischen Hintergrund hat, sondern als Kulisse für einige Szenen des Hollywood-Films „Die drei Musketiere“ errichtet wurde.


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